Betreuung

Wir suchen das Gleichgewicht zwischen Erziehung und Beziehung zu unseren Hortkindern

Die Schule Ruggächer unterhält drei Mittag-Abend-Horte und einen Morgentisch. Die Kinder können vor Schulbeginn ab 7.00 Uhr, am Morgentisch betreut werden. Durchschnittlich besuchen während der unterrichtsfreien Zeit täglich bis zu 120 Kinder unsere Horte.

Die Kinderhorte unterstützen die Eltern im Quartier in ihren Betreuungs- und Erziehungsaufgaben. Durch eine alters- und entwicklungsgerechte Freizeitgestaltung werden die Kinder ganzheitlich gefördert. Dabei werden die Kinder vor allem in ihren persönlichen, sozialen, kognitiven und motorischen Kompetenzen gestärkt. Neben der Gelegenheit, sich sowohl alleine als auch mit anderen Kindern zu beschäftigen, bietet der Hort auch Unterstützung in der Erledigung der Hausaufgaben an.

Gesunde Ernährung ist uns wichtig! Beim Frühstück, beim Mittagessen sowie beim Z’Vieri werden die Hortkinder mit ausgewählter, ausgewogener Nahrung verpflegt. Durch einen klar strukturierter Hortalltag und möglichst konstante Beziehungen soll den Kindern Vertrauen und Sicherheit vermittelt werden, damit sich die Kinder im Hort wohl fühlen können.

Schaukel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Design by: Beo Sopatai 

Die pädagogische Haltung der Mitarbeitenden ist geprägt von Fürsorge. Sie vermitteln ein Klima der Wertschätzung, Toleranz und Akzeptanz. Jedes Kind hat ungeachtet seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Religion und Lebensweise, seines Alters und seines Entwicklungsstandes das Recht, in seiner Individualität ernst genommen zu werden.

Die Mitarbeitenden orientieren sich an folgenden pädagogischen Zielsetzungen:

Sozial- und Selbstkompetenz:

Der Hort versteht sich als sozialer und erzieherischer Lernort. Die Kinder lernen Rücksichtnahme, Verbindlichkeit und Toleranz. Ebenso die Aspekte der Kameradschaft und des gemeinschaftlichen Teilens. Die Kinder lernen sich in einer Gruppe einzubringen und ihre Bedürfnisse und Gefühle zu kommunizieren. Dadurch soll das Zugehörigkeitsgefühl sowie Freundschaften unter den Kindern gestärkt werden.

Konfliktbewältigung:

Die Kinder sollen lernen, Konflikte wahr zu nehmen und sie auch benennen können. Sie lernen Kompromisse zu finden und Spannungen auszuhalten. Mittels Unterstützung und Begleitung durch die Hortmitarbeitenden werden die Kinder in der Bewältigung von Konflikten gestützt und gestärkt. Die Hortmitarbeitenden nehmen eine aufmerksame und fürsorgliche Beobachterrolle ein und intervenieren dann, wenn die Kinder selber keine akzeptable Lösung finden. Konflikte werden als Lernfeld betrachtet und gemeinsam ausgetragen.

Alltags- und Freizeitgestaltung:

Für die Freizeitgestaltung spielt das gemeinsame Planen und Gestalten der Freizeit eine wichtige Rolle. Dazu gehören Spiele, kreative Tätigkeiten sowie erlebnisorientierte Aktivitäten. Die Kinder sollen lernen, ihre Freizeit eigenaktiv und nach ihren Vorlieben zu gestalten. Dafür wird der nötige Freiraum zur Verfügung gestellt.

Pflichtbewusstsein und Ordnung sollen die Kindern mittels alltäglichen Aufräumarbeiten und bei der Erledigung von Hausaufgaben erlernt werden.

Durch Regeln und Grenzen werden dem Kind Klarheit, Sicherheit und Schutz vermittelt. Innerhalb dieses Rahmens soll das Kind seinen Platz finden. Die Mitarbeitenden stehen in engem Kontakt mit den Kindern und deren Eltern sowie mit dem Lehrpersonal.

Giovanni Feola
Leiter Betreuung